5 Fragen an Markus – Teamleiter bei w3work

03 | 2022

5 Fragen an Markus – Teamleiter bei w3work

Markus ist seit vielen Jahren ein Teil von w3work und Teamleiter mit Herz. Er setzt sich mit Leidenschaft für seine Kunden, Projekte und Kollegen ein. Im Artikel spricht er über seinen beruflichen Werdegang, die Faszination zum Marketing und die Entwicklung von w3work als E-Commerce Agentur.

Markus in 3 Worten:

wortgewaltig | wahrheitsliebend | witzig

Darf bei der Arbeit nicht fehlen:

Ein kribbelig-herausforderndes Gefühl und Spaß bei der Sache

Lieblingsbuzzword im Marketing:

Ich mag keine Buzzwords.

Seine geheime Superkraft:

…liegt im Erklären von Buzzwords in möglichst verständlicher Sprache.

1. Wie bist du zu w3work gekommen?

Dieses Ereignis liegt jetzt 14 Jahre zurück – eine lange Zeit! Damals habe ich mich auf ein Stellenangebot von w3work beworben. Gesucht wurden Unterstützung in Marketing und Vertrieb. Die ersten Jahre kümmerte ich mich in diesen Tätigkeitsfeldern verstärkt um die Marketing-Automation-Plattform mailingwork. Ab 2011 kamen dann – verbunden mit dem Wachstum der Agenturgruppe – verstärkt strategisches Marketing und die Bereiche Datenschutz und IT-Sicherheit hinzu.

Die Ausgründung von mailingwork und die immer komplexer werdenden rechtlichen Anforderungen durch die Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung forderten dann die Entscheidung für nur einen Tätigkeitsschwerpunkt. Und ich habe mich von ganzem Herzen dafür entschieden, die Teamleitung bei w3work zu übernehmen und die Agentur sowohl strategisch, als auch im Marketing weiter nach vorn zu bringen.

2. Wolltest du schon immer ins Marketing gehen?

Ich glaube schon – Werbung hat mich von jeher fasziniert. Als ich 12 Jahre alt war, fanden die beiden Teile des bis dahin geteilten Deutschland wieder zusammen. Ich habe die neue, bunte Werbewelt, die plötzlich unsere Aufmerksamkeit suchte, sehr intensiv erlebt. Dazu zählten leider auch die Versprechungen, die Werbung manchmal gibt – und die das Produkt danach mitunter nicht hält. Deswegen begeistere ich mich auch für ehrliche und authentische Werbung.

Nach Abitur und Zivildienst entschied ich mich – ein wenig auch aus Verlegenheit – zunächst für eine kaufmännische Ausbildung in einem Kreditinstitut. Dort hatte ich die Gelegenheit, im Marketing mitzuarbeiten, eine Website aufzubauen und ein Jugendmarketingkonzept zu entwerfen und gemeinsam mit den Auszubildenden umzusetzen. Dies weckte endgültig meinen Wunsch nach „mehr Marketing“ und gab mir berufliche Ausrichtung.

Nach der Ausbildung kündigte ich deshalb meine Anstellung und entschied mich für ein Studium der Medienkommunikation an der TU Chemnitz. Die Ausrichtung des Studienganges war sowohl sprachwissenschaftlich, als auch technisch und psychologisch – so konnte ich meine Kenntnisse im kaufmännischen Bereich um Werbe- und Marketingwissen erweitern. Rückwirkend gesehen eine sehr gute Kombination.

3. Was schätzt du an w3work besonders?

Oh, da gibt es vieles. Sonst wäre ich vermutlich nicht seit 14 Jahren an Bord der Agentur. Wir haben einen herausragenden Teamzusammenhalt – w3work fühlt sich nahezu an wie eine zweite Familie. Tatsächlich schätze ich es sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen, gemeinsam Projekte voranzubringen und auch privates zu teilen.

Der zweite Faktor sind die Kunden. Arbeitet man im Marketing eines Unternehmens, dann ist das sicher eine spannende Sache und sehr intensiv. Man steckt allerdings auch in all den Prozessen, Sichtweisen sowie Handlungs- und Denkmustern, die ein Unternehmen hat, gefestigt drin. Als Marketer in einer Agentur ist das etwas anders: Man hat den Vorteil einer anderen Sichtweise, einer Meta-Ebene, und bekommt einen Einblick in die Marketingaktivitäten vieler Unternehmen, trifft viele Menschen. Das ist absolut spannend und bringt weitreichende Erfahrungen im strategischen Marketing sowie freundschaftliche Kontakte mit sich.

Noch ein dritter Grund: Wir arbeiten bei w3work in einem absolut dynamischen Tätigkeitsgebiet. Unser Wissen und sämtliche Routinen haben durch die kurzlebigen Trends im Online-Marketing eine Haltbarkeit von zwei, drei, maximal vier Jahren. Das heißt: Wir sind ständig auf Weiterbildung angewiesen, um up-to-date zu bleiben. Ich gebe zu, das ist auch ein wenig anstrengend. Viel mehr aber noch ist es herausfordernd und sorgt ganz automatisch dafür, dass der Job auf Lebenszeit niemals langweilig wird.

4. Wie gehst du mit stressigen Phasen und Schwierigkeiten im Agenturalltag um?

Stressige Phasen gehören vermutlich zu jedem Arbeitsalltag. Wichtig ist da wohl einfach, jeden Tag auch einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen, um den Kopf frei zu bekommen. Das ist manchmal wirklich herausfordernd und es gibt nicht das eine Idealrezept. Bei schönem Wetter gehe ich gern Laufen – am besten im Wald. Auch ein Spaziergang mit der Familie bringt Abstand und Erholung. Zudem spiele ich Gitarre und kann auch dabei sehr gut entspannen. Eine halbe Stunde Musik wirkt Wunder.

Nun zum zweiten Teil der Frage, den Schwierigkeiten im Agenturalltag. Eine große Herausforderung auch in unserer Branche ist der Fachkräftemangel. Mangel an Personal zieht viele weitere Herausforderungen nach sich. Neben der bestmöglichen Nutzung der eigenen personellen Ressourcen versuchen wir dadurch attraktiv zu sein, dass wir moderne Führungsprinzipien zum Einsatz bringen und das Team aktiv an der weiteren Ausrichtung der Agentur beteiligen. Überhaupt liegt im regelmäßigen Austausch aller Mitarbeitenden der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit – und das trägt wiederum dazu bei, dass man auch einmal anstrengendere Tage gut übersteht.

5. Worauf freust du dich 2022 bei w3work?

Wir haben in den letzten Jahren sehr viel an der strategischen Ausrichtung von w3work gearbeitet. Um unsere Arbeit gut machen zu können, mussten wir unsere Kernkompetenzen schärfen und konzentrieren uns seit 2019 auf Marketingleistungen rund um den digitalen Verkauf von Produkten und Services. Neben Webshops, Beratung und den Marketingleistungen für Shopbetreiber zählen dazu u.a. auch Maßnahmen des Performance-Marketings, wie die Lead-Generierung.

Immer, wenn man im Unternehmen so eine Fokussierung angeht, ist das wie im Gartenbau: Erst einmal muss der Boden bereitet, gepflanzt und gegossen werden. Bis zur Ernte braucht es Reifezeit. 2021 war das Jahr, in dem wir deutlich gemerkt haben, dass die ersten Früchte eingebracht werden können: Wir konnten spannende neue Kunden gewinnen inkl. Projekten im Bereich des E-Commerce und des digitalen Verkaufs. Ich bin guter Hoffnung, dass wir diesen positiven Trend in 2022 fortsetzen können. Ich freue mich auf noch mehr packende Projekte und die Arbeit mit den Kunden und dem Team unserer Agentur.

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